Ausschreibungen:

Blitz-Grand-Prix der USG Chemnitz

Bericht vom Monatsturnier Juni

Mario Mahn, 4.6.2026

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Bei der OCSM2526 auf dem Podest:
S. Azimov, M. Gößler, W. Beyer.

Im Juni-Turnier auf dem Podest:
M. Gößler, H. Kruts, W. Beyer.
Gefühlt seit eh und je ist es inzwischen Gewohnheit, vor Beginn des Juni-Turniers zunächst die Siegerehrung zur Chemnitzer Stadtmeisterschaft vorzunehmen. Die hatte vor 2 Wochen erneut Markus Gößler gewonnen, wonach ihm der gut 20 Jahre alte Siegerpokal ein letztes Mal überreicht wurde. Wegen des Hattricks geht dieser nun in den ständigen Besitz des USG-Spielers über.

Gößler wie auch die Zweit- und Drittplatzierten der OCSM2526 Stanislav Azimov und Wolfgang Beyer waren sodann auch beim Blitz-Grand-Prix mit dabei, mussten diesmal jedoch einem anderen den Vortritt lassen: Hryhoriy Kruts vom SV Eiche Reichenbrand holte sich bei seiner 3. Teilnahme nach Silber im Februar, Bronze im März nun das erste Gold bei einem Monatsturnier und verwies Gößler und Beyer mit einem halben bzw. ganzen Punkt Rückstand auf die Plätze 2 und 3. Den einzigen Punkt verlor Kruts an Gößler, der wiederum Azimov unterlag und gegen Ulrich Wünsch remis spielte.

Durch die Abwesenheit des Führenden Robert Wetzel schmolz dessen Vorsprung in der Gesamt-wertung zwar um 10 Punkte, doch bleibt er weiterhin recht komfortabel mit 55 Wertungspunkten vorn, gefolgt von Beyer mit 46. Um die weiteren Plätze versammelt sich inzwischen ein ganzes Quartett, dessen Mitglieder von Rang 3 bis 6 nur durch 2 (!) WP getrennt sind. Aktuell ist Gößler mit 35 Zählern Dritter vor dem punktgleichen Azimov auf Rang 4. Kruts pirschte sich mit seinen hinzugewonnenen 13 WP auf insgesamt 34 heran, während Wünsch abermals nur 1 Pünktchen dahinter Platz 6 belegt.

Kaum ist der letzte Schnee geschmolzen, liegt die erste Turnierhälfte schon wieder hinter uns. Die zweite beginnt mit dem Juli-Turnier am 02.07.26.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2025/26

Markus Gößler zum dritten Mal in Folge Chemnitzer Stadtmeister

Mario Mahn, 21.5.2026

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Zum 3. Mal in Folge Chemnitzer Stadtmeister: Markus Gößler.
Er hat es vollbracht: bei seiner erst 3. Teilnahme am Turnier ist Markus Gößler tatsächlich zum 3. Mal Chemnitzer Stadtmeister geworden! In der letzten Partie genügte ihm ein lockeres Remis gegen Julian Rösch, um - wie in den beiden Vorjahren - das Turnier mit 7,0 Punkten bzw. 5 Siegen und 4 Remis zu gewinnen. Damit ist Gößler als erstem Spieler seit Gerd Lorenz im Jahre 2003 ein Hattrick gelungen, wonach der Siegerpokal nach über 20 Jahren auf Wanderschaft nun bei ihm zur Ruhe kommen wird. Zuvor machte dieser je 4 x bei Matthias Hörr und Stanislav Azimov, je 2 x erneut bei Gerd Lorenz, Alfredo de la Cruz und Birger Watzke, je 1 x bei Ingmar Oltmans, Manfred Friedland und Edwin Fischer sowie die zwei letzten Jahre schon bei Gößler Station.

Um Platz 2 zwischen den punktgleichen Stanislav Azimov und Wolfgang Beyer wurde zunächst im direkten Duell gerungen; nach dem Remis entschied schließlich die 1. Wertung zu Gunsten des 4-maligen Titelträgers, der somit erstmals wieder seit seinem Sieg 2018 aufs Podest stieg. Für Beyer wiederum ist es eine Premiere, mit 6,5 Punkten und Bronze dort oben zu stehen.

Der bis zur 5. Runde noch vorn gelegene Vorjahresdritte Martin Kapp blieb seit dem und auch zum Abschluss ohne Sieg und musste schließlich mit Rang 4 Vorlieb nehmen, gefolgt von den punktgleichen Ex-Stadtmeistern Watzke, Friedland und Hörr.

Bester Jugendlicher wurde Joshua Li, nachdem er im letzten und längsten Spiel dieser Schlussrunde Rainer Staudte etwas glücklich doch noch das Nachsehen gab. Den Kategorie-Preis des Besten Seniors erhält der über Lino Frey ebenfalls siegreiche Watzke, der aufgrund der höherwertigen Preise für die ansonsten besser platzierten Senioren Azimov und Beyer nachrückte.

41 Teilnehmer aus 14 Vereinen waren im November letzten Jahres in dieses Turnier gestartet, das als Chemnitzer Stadtmeisterschaft inzwischen seit 1978 (!) ausgetragen wird - und als OCSM2627 ab Herbst diesen Jahres sehr gerne wieder, mit neuem Wanderpokal inklusive ...!


22. Offene Chemnitzer Senioren-Schnellschach-Einzelmeisterschaft

Andreas Schulze, 17.5.2026

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Daniel Erath, Stanislav Azimov, Rainer Kutscha mit Turnierleiter Andreas Schulze (v.l.n.r.).
Bei der diesjährigen Chemnitzer Senioren-Schnellschach-Einzelmeisterschaft war wieder eine bessere Beteiligung zu verzeichnen als im vergangenen Jahr. 11 Schachfreunde aus 3 Vereinen haben sich beim Turnier eingefunden.

Dieses Jahr war ein sehr ausgeglichenes Spielerfeld zu verzeichnen. Es gab viele spannende Partien zwischen den Teilnehmern. Unser Vorjahressieger Stanislav Azimov (USG Chemnitz) führte das Turnier mit seiner beständigen Leistung souverän an. Daniel Erath (SG Neukirchen/Erzg.) kämpfte sich nach einem Remis gegen Liubov Orlova (TSV IFA Chemnitz) auf den 2. Platz vor. Er gab nur gegen den Turniersieger Stanislav Azimov einen Punkt ab. Den 3. Platz sicherte sich Rainer Kutscha (USG Chemnitz) mit einem Remis gegen Stanislav Azimov.

Wie auch bei den letzten Turnieren traten keine Probleme auf. Alle Beteiligten sprachen deshalb von einem schönen Turnier. Deshalb hoffe ich auch für nächstes Jahr auf eine rege Beteiligung.


Blitz-Grand-Prix der USG Chemnitz

Bericht vom Monatsturnier Mai

Mario Mahn, 7.5.2026

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Die erste Hälfte des diesjährigen
USG-Blitz-GP wird mit dem Juni-
Turnier am 4.6.26 beschlossen.
Erst vor wenigen Wochen die 80 vollendet bereitete sich Ulrich Wünsch nachträglich noch ein ganz dickes Geschenk und ging im Mai-Tur-nier des USG-Blitz-Grand-Prix 2026 mit 12,5 (14) Punkten zum 1. Mal seit dem Neustart des Turnieres 2023 als Sieger hervor! Nach hochdramatischem Finale und Punktgleichheit mit Markus Gößler, dem Remis im direkten Duell sowie gleicher Zahl gewonnener Partien entschied schließlich der höherwertige Sieg - gegen den Drittplazierten Stanislav Azimov - über den Monatssieg.

Azimov wiederum bezwang den seinerseits mit 12,0 punktgleichen Robert Wetzel, der schluss-endlich mit nur 0,5 Punkten Rückstand zu Platz 1 Vierter wurde. Als Fünfter hinter diesem Quartett kam Frank Hoffmann ins Ziel, der bemerkenswerte 9,5 Punkte sammelte.

Gleich mehrere Erst-Teilnehmer, darunter zur Freude aller auch zwei Erst-Teilnehmerinnen, sorgten neben reichlich Belebung des Turniers sogar für entscheidende Momente. Catrin Prautzsch gelang es nämlich, in Runde 7 den bis dato ganz vorne mitspielenden Azimov mit einer schönen Zugfolge matt zu setzen!

In der Gesamtwertung bleibt Wetzel klar in Führung und baute seinen Vorsprung nicht zuletzt aufgrund der Abwesenheit des Zweiten, Wolfgang Beyer, auf 19 Wertungspunkte weiter aus. Azimov schob sich mit 26 WP auf Rang 3, mit nur 1 Zähler weniger gefolgt von Wünsch, der mit seinen hinzugewonnenen 12 WP von Platz 10 auf 4 einen Riesensatz nach vorn machte. Sogar 8 Plätze nach oben sprang Hoffmann, dessen Lohn für das starke Turnier nun Rang 9 der Gesamt-wertung ist.


Delegiertenversammlung

Einladung und Protokoll zur ordentlichen Delegiertenversammlung

Jörg Weißflog, 29.4.2026

Protokoll

Werte Vorsitzende, Abteilungsleiter, Vorstandsmitglieder, Kassenprüfer und Vereinsmitglieder,

am Mittwoch, den 29.04.2026, findet die ordentliche Delegierten- und Wahlversammlung des CSV statt. Versammlungsort ist das Sportlerheim des SV Eiche Reichenbrand, Ostwaldweg 2 / Ecke Mitschurinstr., 09117 Chemnitz. Die Veranstaltung beginnt 18.00 Uhr. Getränke und Speisen können erworben werden.

Ich würde mich freuen, wenn ihr zahlreich erscheinen könnt. Nehmt bitte folgende Botschaft mit in eure Vereine, es können gern Kandidatenvorschläge für den Vorstand gemacht werden.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Mandatsprüfung
  2. Beschluss zur Tagesordnung
  3. Bericht zur Mandatsprüfung
  4. Bericht des Vorsitzenden und Beauftragte
  5. Bericht des Schatzmeisters
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Diskussion zu den Berichten
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Wahl der Wahlkommission
  10. Wahl des Vorstandes
  11. Wahl der Kassenprüfer
  12. Sonstiges
  13. Schlusswort des Vorsitzenden

”Freie Presse”-Leser sagen „Schach”: Das sind die Chemnitzer Sportler des Jahres 2025

Freie Presse vom 26.4.2026

Artikel auf Freie Presse Online


Völlig baff über den Gewinn des Publikums-Chemmy waren die
Schachspielerinnen Anne Czäczine und ihre Töchter Laura und Paula
(von links).
- Foto: René Hudl
Im „Kraftverkehr” wurden am Samstagabend die Chemmys vergeben. Die Mannschaft des Jahres ist dabei ein „Serientäter”. Der Publikums-Preis geht an eine besondere Mannschaft.

Weiterlesen auf Freie Presse Online ...


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2025/26

Bericht von der 8. Runde

Mario Mahn, 23.4.2026

Turnierseite


Werden als Zweit- und Drittplatzierte
aufeinandertreffen: Wolfgang Beyer ...

... und Stanislav Azimov.
Mit unverändertem Vorsprung von einem halben Punkt biegt Titelverteidiger Markus Gößler auf die Zielgerade der OCSM2526 ein, womit er nur noch eine letzte Runde vom zugleich ersten Titel-Hattrick seit dem legendären Gerd Lorenz in der Saison 2003/04 entfernt ist. Dass sein Kontrahent Matthias Hörr zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt so kurzfristig ausfiel und der Punkt des mit Spannung erwarteten Topspiels dieser Runde kampflos vergeben werden musste, war natürlich in höchstem Maße bedauerlich.

Einzig Stanislav Azimov und Wolfgang Beyer sind Gößler nach Siegen über Manfred Friedland bzw. Julian Rösch mit 6,0 Zählern auf den Versen geblieben und sitzen sich in der abschließenden 9. Runde dann direkt gegenüber. Abgesehen davon, dass der Sieger dieses Duells durchaus noch neuer Stadtmeister werden könnte, wird quasi „nebenbei” auch der Preisträger des Besten Seniors aus der Partie an Tisch 2 hervorgehen. Beide sind in dieser Wertung uneinholbar und im Falle eines Remis entscheidet wie üblich die 2. oder gegebenenfalls 3. Wertung.

Rösch wiederum besitzt mit 5,0 Punkten zwar keine Titelchance mehr, jedoch ist ihm als letzter Gegner Gößlers die Rolle des Königsmachers zugefallen. Bei einem eigenen Erfolg hingegen winkt dem Leipziger immerhin noch die Chance auf einen preisträchtigen Rang.

Mit 5,5 Punkten bleibt Martin Kapp ebenfalls im Rennen um einen der Podestplätze. Gegen Lino Frey, seinerseits in der Kategorie Bester Jugendlicher aktuell ganz vorn gelegen, kam der Vorjahresdritte indes nicht über ein Remis hinaus.

Das Finale dieses Turnieres, nach dessen Ende der 22 Jahre alte Wanderpokal unter Umständen einen festen Besitzer findet, steigt am 21. Mai.


Nachruf Lutz Gerstenberg

Jörg Weißflog, 12.4.2026

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Am 02.04.2026 ist unser Schachfreund Lutz Gerstenberg im Alter von 84 Jahren verstorben.

Mit großer Geduld, strategischem Geschick und stets fairer Haltung war er nicht nur ein geschätzter Gegner am Brett, sondern vor allem ein guter Freund. Viele unvergessliche Stunden, spannende Partien und wertvolle Gespräche verbinden uns mit Lutz.

Er war als Sektionsleiter und Finanzer in seinen jeweiligen Vereinen (BSG Aufbau KMSt., BSG Post KMSt., SG Adelsberg, BSC Rapid Kappel und SG Neukirchen) aktiv tätig.

Lutz war von 1980 - 2011 Mitgestalter und Initiator des Chemnitzer Schachverbandes e.V. / ehemals Kreisverband Schach Chemnitz, als Vorsitzender und später als Schatzmeister.

Er begann in den achtziger Jahren seine Laufbahn als Schiedsrichter mit Einsätzen in der 1. und 2. Bundesliga Frauen, Oberliga der Männer und vielen Einzelturnieren. Lutz war als Übungsleiter und Organisator von Nachwuchswettkämpfen sehr aktiv und engagiert. Er verbrachte an zahllosen Wochen- und Sonntagen seine Zeit mit den Kindern und Jugendlichen bei Turnieren und Mannschaftswettkämpfen. Als stellvertretender Vorsitzender der Nachwuchskommission des Schachverbandes der DDR war er verantwortlich für die Ausrichtung der Pokalturniere und Finalkämpfe im Internationalen Pionierlager. Als Übungsleiter Schach war er in vielen Chemnitzer Schulen tätig, zuletzt an der Grundschule Reichenhain.

Für seine langjährige und hervorragende Arbeit erhielt er viele Auszeichnungen und Ehrungen des Schachverbandes der DDR, des DTSB der DDR, und des Schachverbandes Sachsen e.V., zuletzt im Jahr 2011 die Ehrennadel in Gold.

Wir trauern mit seinen Angehörigen und verlieren mit Lutz einen Schachfreund der die Karl-Marx-Städter und Chemnitzer Schachszene sehr geprägt hat und immer in Erinnerung bleiben wird.

Im Gedenken an Lutz
Jörg Weißflog
Vorsitzender Chemnitzer Schachverbandes


17. Grand-Prix-Serie des Chemnitzer Schachverbandes

Kay Kempe gewinnt mit Aufbau Einzel- und Vereinspokal

Jens Arnold, 10.4.2026

Ergebnisse und Gesamtwertung


17. Grand-Prix-Sieger Kay Kempe inmitten der Platzierten
Wolfgang Beyer (2.) und Sören Klemp (3.).

Der Marmorschachpokal umringt vom Sieger der Vereinswertung
Chemnitzer SC Aufbau '95, vertreten durch Mathias Becker, Kay Kempe,
Frank Meyer, Alexander Knorr (v.l.n.r.).
Zum siebten und letzten Turnier der 17. Grand-Prix-Serie des Chemnitzer Schachverbandes fanden sich mit 13 Blitzschachfans exakt so viele Teilnehmer im Eiche-Vereinsheim ein, wie zum Auftaktturnier der Serie bei Aufbau. Beide Vereine dominierten die gesamte Grand-Prix-Serie sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung, wobei die insgesamt 12 Aufbau-Blitzer ihren Verein durchweg und nahezu uneinholbar an der Spitze der Mannschaftswertung hielten.

Dagegen durfte die „Eiche” Wolfgang Beyer nach 6 Teilnahmen und nur 4 Punkten Rückstand auf den führenden Kay Kempe durchaus noch auf den Sieg in der Einzelwertung hoffen. Durch die Streichwertung müsste Beyer dafür möglichst den Tagessieg holen und Kempe höchstens Platz 5 erreichen. Doch beides verhinderte Kay Kempe souverän, der diesmal nicht nur das direkte Duell gegen den am Ende punktgleichen Wolfgang Beyer, sondern auch sein erstes Grand-Prix-Turnier dieser Serie gewann. Noch spannender verlief das Duell um Platz 3 der Gesamtwertung zwischen Sören Klemp (Burgstädt) und Frank Meyer (Aufbau). Beide lagen am Ende mit 8 Zählern punktgleich hinter Turnierleiter Günter Schmidt auf 4 und 5. Obwohl Meyer durch seinen Sieg im direkten Duell gegen Klemp die Nase vorn hatte, reichte es für ihn um ein einziges Pünktchen in der Gesamtwertung nicht aufs Treppchen.

Noch knapper entschieden wurde der 3. Platz in der Vereinswertung: Mit jeweils 6 Mannen holten die USG Chemnitz und der SV Erzgebirge Stollberg je 50 Punkte - beide faste alle als Gastgeber. Mit Markus Gößler (USG), der den 5. Platz der Einzelwertung belegt, und Dirk Fischer (Stollberg) verbuchen beide Vereine auch zwei erste Plätze. Erst der 3. Platz(!) von Gößler aus dem 4. Turnier entscheidet die Vereinswertung zugunsten der USG Chemnitz.

Insgesamt kämpften 50 Spieler aus 14 Vereinen und 7 vereinslose um die 658 vergebenen Wertungspunkte.

Der Grand-Prix-Koordinator und Schatzmeister des Chemnitzer Schachverbandes Marcel Krüger übergab die Siegprämien an die Plätze 1 bis 5 der Einzelwertung sowie an den CSC Aufbau '95 als Gewinner der Vereinswertung. Für Grand-Prix-Sieger Kay Kempe wird extra noch ein neuer Pokal angefertigt, da sein Vorgänger Edwin Fischer seinen als viermaliger Seriensieger für immer behalten darf.


Blitz-Grand-Prix der USG Chemnitz

Bericht vom Monatsturnier April

Mario Mahn, 2.4.2026

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Seltener Besuch beim
USG-Blitz-Grand-Prix:
Großmeister Mathias Womacka.

Im April auf dem Podest:
Robert Wetzel, Mathias Womacka,
Stanislav Azimov (v.l.n.r.).
Ein Großmeister beim USG-Blitz-Grand-Prix? Am Vorabend des Osterfestes war das tatsächlich der Fall, und der bis dato einzige Chemnitzer Großmeister, Mathias Womacka, schaute beim April-Turnier in der TU-Mensa vorbei. Nach wie vor beim Zweitbundesligisten SV 1920 Hofheim aktiv und in Baden-Württemberg zu Hause, stattete er seinem Heimatverein damit auch sportlich einen Besuch ab und gab, wie drei weitere Akteure, seine Premiere im 2026-er Turnier.

Die Favoritenrolle im diesmal 12 Teilnehmer starken Feld war damit klar vergeben, und dieser wurde Womacka mit einer makellosen Bilanz von 11 (11) Punkten vollauf gerecht. Des Weiteren stiegen Robert Wetzel und Stanislav Azimov mit aufs Podest. Im direkten Duell hatte Azimov zwar die Nase vorn, Wetzel am Ende mit 9,0 Punkten aber einen halben mehr als er.

In der Jahres-Gesamtwertung haben Wetzel wie auch der diesmal Fünftplatzierte Wolfgang Beyer ihre Positionen 1 und 2 mit 46 bzw. 36 Wertungspunkten weiter gefestigt. Rang 3 hingegen ist neu besetzt und das erstmals vom SG Neukirchener Frank Schröder, der mit weiteren 7 und somit insgesamt 23 WP Hryhoriy Kruts auf Platz 4 verdrängte.

Die (ersten) 13 Punkte katapultierten Womacka von 0 auf Platz 9. Um einen weiteren Vormarsch müssen sich die vor ihm Platzierten aber wohl keine Sorgen machen. Hierfür sind ihm sehr wahrscheinlich eine zu geringe Anzahl ähnlicher Feiertags-Konstellationen gegeben ...

Weiter geht´s mit dem 5. Monatsturnier am 7. Mai.


”Freie Presse” und „Chemmy” suchen das beste Chemnitzer Amateurteam

Freie Presse vom 31.3.2026

Artikel auf Freie Presse Online


- Foto: Andreas Seidel
Unter den Nominierten das Bundesliga-Frauenteam des Chemnitzer SC Aufbau 95.

Das Team ist in die Bundesliga aufgestiegen - eine super Leistung, das hatten wir in Chemnitz lange nicht.

Votet bis 9. April 2026 hier für unsere Chemnitzer Schachmädels!


Chemnitzer Verbandsliga

Döbeln Sieger der Verbandsliga 2025/2026, Titelverteidiger Rochlitz Zweiter

Harald Adam, 29.3.2026

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Spannung bis zum Schluss. Nur ein halber Brettpunkt, im Galoppsport auch Nase genannt, entschied am Ende im Kampf um die Meisterschaft. Durch das Unentschieden im letzten Spiel gegen den neuen Meister verpasste Eiche Reichenbrand als Dritter ebenfalls nur knapp den Titel. Herzlichen Glückwunsch nach Döbeln.

Mit 18 Mannschaften aus 12 Vereinen konnte ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Komplette Spielausfälle wie in der letzten Saison konnten ebenfalls vermieden werden. Erfreulicherweise gab es nur 8 fehlende Brettbesetzungen in den gesamten 45 Begegnungen.

In der nächsten Saison wird es eine Doppelrunde für die sechs Vereine des Oberhauses geben, falls mehr als 10 Mannschaften antreten. Der Rest wird sich danach ergeben. Vereine, welche einen gesamten Rückzug oder auch nur einen Teilrückzug aus unserer Vierer-Liga planen, bitte möglich schnell im Vorfeld an mich melden. Neulinge können ihr Interesse ebenfalls schon bekunden. Dies würde uns bei der Planung für die neue Saison sehr helfen, besten Dank.

Reihenfolge potentielle Nachrücker Oberhaus:

  1. SC Sachsenring
  2. Erster Burgstädter SK 1914
  3. SV G.-W. Niederwiesa
  4. TV Freiberg
  5. TSV IFA Chemnitz
  6. SV Frankenberg
Besten Dank für den reibungslosen Wettkampfverlauf und das erfolgreiche Gelingen an alle Beteiligten. Besonderer Dank an Landesspielleiter René Plötz für die Unterstützung bei der Organisation. Wir freuen uns euch wieder in der Saison 2026/2027 begrüßen zu können.

Auszeichnung Ulrich Wünsch mit Silberner Ehrennadel des SVS

Mario Mahn, 28.3.2026

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SVS-Präsident André Martin überreicht die Silberne Ehrennadel an
Ulrich Wünsch (rechts).
Ob als Kontrahent, Analyst oder Nachwuchstrainer am Brett: wer es mit Ulrich Wünsch zu tun bekommt, trifft auf eine leidenschaftliche wie fachliche Koryphäe des hiesigen Schachsports, der es nicht nur versteht, seit über einem halben Jahrhundert erfolgreich im Team oder in verschiedensten Turnieren zu spielen, sondern sein Wissen mit Hingabe und Akribie auch zahllosen Schützlingen zu vermitteln. Wer seine Schule durchläuft, darf sicher davon ausgehen, für die schachliche Laufbahn bestens gerüstet zu sein. Legendär inzwischen der heimische Küchentisch in Hohenstein-Ernstthal, an dem er etliche Kids zu gestandenen Größen formte. Beispielhaft genannt seien Marius Kreher, Aron Lichtenstein, Henry und Bruno Goldhahn oder Anni Wienhold, vor allem aber natürlich Jakob Matthäi und Leon Chris Ehrig, die beide zu Spitzenspielern des Oberliga-Teams der USG Chemnitz gereift und ganz gewiss noch zu höheren Zielen berufen sind.

Seit 1967 (!) im Verein und Jahrzehnte für den Schach-Nachwuchs vor allem der Grundschule Callenberg aktiv, ist Ulrich nun 80 geworden - mehr als Anlass genug, ihn für seine Verdienste mit der Silbernen Ehrennadel des SVS auszuzeichnen. „Überraschungsgast” André Martin nutzte den wunderbaren und würdigen Rahmen der Geburtstagsfeier, um ihm die Ehrung im Beisein zahlreicher Gäste und Vereinskameraden unter großem Applaus zu verleihen.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2025/26

Bericht von der 7. Runde

Mario Mahn, 26.3.2026

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Verdiente sich das Remis gegen den
Spitzenreiter: Manfred Friedland.
Markus Gößler ist auch nach der 7. Runde Spitzenreiter der OSCM2526. Just in seiner insgesamt 25. OCSM-Partie wurde der Titelverteidiger vom offenkundig bestens vorbereiteten Vereinskamerad Manfred Friedland allerdings stark gefordert, musste viel Zeit investieren, um sich schließlich mit einem Remis zufrieden zu geben. Damit verteidigte Gößler seinen knappen Vorsprung - und bleibt auch weiterhin ungeschlagen!

Statt vormals 3 liegen ihm nun jedoch 6 Verfolger mit einem halben Punkt Rückstand im Nacken. Neben Friedland sind das Stanislav Azimov und Martin Kapp, die sich im direkten Duell ebenfalls remis trennten, sowie Matthias Hörr, Julian Rösch und Wolfgang Beyer, die ihre Partien jeweils gewannen. Gelang das Hörr und Rösch ziemlich schnell und eher umstandslos, musste Beyer an diesem Abend am längsten um den Sieg ringen, der sich zudem erst gegen Ende für ihn abzeichnete.

Das gleichfalls mit Spannung erwartete Duell der beiden aufstrebenden Yougster Lino Frey und Tamino Hensel hielt alles, was es an Aktion und Intensität versprach, endete jedoch abrupt und überaus tragisch, als Hensel in seiner überlegen geführten Partie ein Grundlinienmatt übersah.

Und nicht zu vergessen die beiden Damen. Sorgte die eine, Celine Panitz, mit einem fulminanten Angriffsschlag nach gerade mal gut 1 Stunde für den schnellsten Sieg des Tages, saß Kim Ngan Vo im Generationen-Duell über 60 Jahren längerer Schach-Erfahrung ihres Kontrahenten Bernd Wollmann gegenüber, der sie trotz engagierten Kampfes schließlich Tribut zollen musste.

Die 8. und vorletzte Runde am 23. April hält die Top-Ansetzung Hörr - Gößler bereit, eine Partie gefühlt mit Endspielcharakter, wozu natürlich auch die Verfolgerduelle Beyer - Rösch, Friedland - Azimov und Kapp - Frey beitragen.


Chemnitzer Verbandsliga

Aktueller Stand

Harald Adam, 8.3.2026

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Erst in der letzten Runde fällt die Entscheidung um den Sieg im Direktduell der beiden Spitzenreiter. Rochlitz hat noch eine winzige rechnerische Chance zur Titelverteidigung. Alle sechs Vereine sind bereits für das Oberhaus der nächsten Saison qualifiziert.

Sollten Vereine aus dieser Gruppe für die nächste Saison ihre gemeldeten Mannschaften komplett zurückziehen, gilt folgende berechnete sportliche Rangliste aus der Qualifikationsrunde 2025 für das Nachrücken in der nächsten Saison:

  1. SC Sachsenring
  2. Erster Burgstädter SK 1914
  3. SV G.-W. Niederwiesa
  4. TV Freiberg
  5. TSV IFA Chemnitz
  6. SV Frankenberg
(Für die Berechnung der Fünfergruppe habe ich allen diesen Mannschaften zum Ausgleich für das Spiel weniger einen 2,5 : 1,5 Sieg als 5. Spiel zugeschlagen.)

Die Ergebnisse dieser beiden Finalrunden wurden für die „potenzielle Nachrücker-Liste” nicht berücksichtigt!

In der nächsten Saison wird es eine Doppelrunde für die sechs Vereine des Oberhauses geben, falls mehr als 10 Mannschaften antreten. Der Rest wird sich danach ergeben. Vereine, welche einen gesamten Rückzug oder auch nur einen Teilrückzug aus unserer Vierer-Liga planen, bitte möglich schnell im Vorfeld an mich melden. Neulinge können ihr Interesse ebenfalls schon bekunden. Dies würde uns bei der Planung für die neue Saison sehr helfen, besten Dank.


2. Schach-Oberliga Ost und Stadtmeisterschaft

Schach: USG stürzt ans Ende der Oberliga ab

Während der SV Eiche Reichenbrand zwei Unentschieden holte, ging der Stadtrivale zweimal regelrecht unter. In der Stadtmeisterschaft gibt es einen alleinigen Spitzenreiter.

Mario Mahn, Freie Presse vom 6.3.2026

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Chemnitz - Mit unterschiedlichem Erfolg sind die Chemnitzer Oberliga-Schachspieler des SV Eiche Reichenbrand und der USG Chemnitz von ihren letzten Auswärts-Doppelrunden dieser Saison im brandenburgischen Forst zurückgekehrt. Dort traten beide gegen den SC Einheit Bautzen und Gastgeber Forster SC an. Während Eiche zweimal 4:4 spielte, ging die durch zahlreiche Ausfälle gehandicapte USG mit 1,5:6,5 gegen Forst und tags darauf mit 1:7 gegen Bautzen regelrecht unter. Erfolgreichste „Eiche” war Martin Kapp, der als Einziger beide Partien gewann. Bei der USG gelang es Lorenz Mehner immerhin, eine Partie zu gewinnen. Kann Eiche mit 7 Punkten und auf Rang 6 gelassen den zwei letzten Spieltagen entgegensehen, muss sich die USG mit 3 Zählern und dem Absturz ans Tabellenende nun große Sorgen um den Klassenverbleib machen.

Bei der Offenen Chemnitzer Stadtmeisterschaft im Schach sind unterdessen zwei Drittel der Saison absolviert. Nach der sechsten Runde hat Titelverteidiger Markus Gößler (USG) erstmals die alleinige Führung übernommen. Im Topspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter Martin Kapp (Reichenbrand) setzte sich der zweifache Stadtmeister in einer spannenden Partie durch. Die siebte Runde wird am 26. März ausgespielt.


Blitz-Grand-Prix des Chemnitzer Schachverbandes und der USG Chemnitz

Bericht vom 6. Turnier des CSV und dem Monatsturnier März bei der USG Chemnitz

Mario Mahn, 5.3.2026

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Im gut gefüllten Spielsaal auf dem
Podest: Kay Kempe, Markus Gößler,
Hryhoriy Kruts (v.l.n.r).
Nicht nur quantitativ, auch qualitativ kam mit 19 Teilnehmern ein tolles Feld zum Doppelturnier des CSV- und USG-Blitz-Grand-Prix in der TU-Mensa zusammen. Die jeweils Führenden beider Turniere waren ebenso dabei wie manch Nachzügler, die kräftig vorne mitmischten. Sportliche 18 Partien am Stück waren zu bestreiten, 171 insgesamt also, von denen Markus Gößler bei seiner ersten diesjährigen Teilnahme mit 16 die meisten gewann. Und weil er zudem keine verlor, nur Ulrich Wünsch und Wolfgang Beyer einen halben Punkt gönnte, ging der Sieg nach gut 3 Stunden Spielzeit relativ deutlich mit 1,5 Zählern Vorsprung an den 33-Jährigen von der USG Chemnitz.

Platz 2 belegte mit 15,5 Punkten Kay Kempe vom Chemnitzer SC Aufbau´95 vor Hryhoriy Kruts (SV Eiche Reichenbrand), der nach seinem Silber-Einstand im Februar erneut das Podest bestieg. Dort suchte man den Vorjahres- und Vormonatssieger Robert Wetzel diesmal vergebens, der sich mit 14,0 Punkten und Platz 4 begnügen musste.

In der Gesamtwertung des USG-Blitz-Grand-Prix indes liegt Wetzel mit 35 Wertungspunkten klar vorn, gefolgt vom diesmal Fünften Wolfgang Beyer (28) und Kruts, der mit 21 WP erstmals auf Platz 3 vorrückte.

Für das Klassement des CSV-Blitz-GP bedeutet das Resultat vor dem Finale am 10.04.26 bei Eiche Reichenbrand hingegen einen Führungswechsel an der Spitze. Die 16 Wertungspunkte genügten Kempe, um mit nun 60 WP in der Gesamtwertung an dem vormals führenden Beyer vorbeizuziehen, der mit den hinzugewonnenen 8 auf insgesamt 56 WP kommt.

Beim USG-Blitz-GP-Prix 2026 sind noch 9 Turniere zu absolvieren, das nächste davon eine Woche zuvor, am Gründonnerstag, dem 2. April.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2025/26

Bericht von der 6. Runde

Mario Mahn, 26.2.2026

Turnierseite


Das Top-Spiel zwischen Martin Kapp und Markus Gößler hat eben begonnen.
Nun liegt er doch wieder vorn. Im mit Spannung erwarteten Top-Spiel der 6. Runde, ja womöglich des gesamten Turnieres, setzte sich Titelverteidiger Markus Gößler gegen Martin Kapp nach aufregendem Finale durch und hat damit erstmals die alleinige Führung unternommen. Natürlich ist längst noch nichts entschieden und Gößlers Vorsprung beträgt gerade einen halben Punkt. Die Wahrscheinlichkeit allerdings, dass Gößler der erste Titel-Hattrick seit Gerd Lorenz 2003 gelingen könnte, ist zweifellos ein Stück weit gestiegen.

Zu den ersten Verfolgern zählen neben Kapp mit ebenfalls 4,5 Punkten Birger Watzke, Stanislav Azimov und Manfred Friedland, die sich an den Tischen 2 und 3 zudem mit Matthias Hörr in Ex-Stadtmeister-Duellen direkt gegenübersaßen und remis spielten. Auch die weiteren Partien der oberen Hälfte sahen keine Sieger - bis auf eine Ausnahme, weshalb Wolfgang Beyer nach seinem Sieg über Frank Schröder zum nächsten großen Gewinner dieser Runde avancierte. So rückte er ins 4,0-Punkte-Quartett, dem des Weiteren Hörr sowie Tom Zimmermann und Julian Rösch angehören. Letztere sorgten diesmal für den Schlussakkord, in dem sich ein zunächst scheinbar „normales” Dame-/ Springer-Endspiel zum fulminanten Schlagabtausch entwickelte, der das Pendel schlussendlich doch in der Mitte zur Ruhe kommen ließ.

Auch die nächste Runde am 26. März, zu der dann auch kalendarisch der Frühling eingezogen ist..., hält selbstverständlich wieder interessante Partien bereit. So bekommt es Gößler nun mit Friedland zu tun, während Azimov auf Kapp und Watzke nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich wie (fast) jedes Jahr auf Hörr trifft. Weil es in der Jugendwertung überaus eng zugeht - hier liegen Joshua Li, Tamino Hensel und Lino Frey quasi gleichauf - ist auch der Partie Frey - Hensel besondere Bedeutung beizumessen. Bei den Senioren hat Watzke derzeit die Nase knapp vor Azimov vorn.


Schach960

Positive Rückmeldungen trotz geringer Beteiligung - Schach960 kann begeistern

Andreas Schulze, 21.2.2026

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Martin Kapp, Edwin Fischer, Kay Löser (v.l.n.r.).

Im Sommer 2025 reifte beim TSV IFA Chemnitz die Idee, ein neues Turnierformat in der Region anzubieten. Schach960 ist anderenorts bereits fester Bestandteil in den Turnierkalendern und kreiert ebenso großartige Schachleistungen, wie jüngst bei der WM in Weissenhaus zu erleben.

Da keine Erfahrungen zur möglichen Teilnehmerzahl vorlagen, hatten wir die Ausschreibung vorerst nur auf der CSV-Seite geschaltet. Erst in einer zweiten Runde haben wir Vereine aktiv angeschrieben.

Bis zum Meldeschluss registrierten wir jedoch nur 12 Anmeldungen. Davon sagten bis zum Turnierbeginn auch noch zwei ab. Lag es daran, dass Schach960 nicht gut angenommen wird, am Startgeld, am Datum oder einfach, weil wir zu wenig dafür geworben haben?

Die 10 Teilnehmer, die am Turnier teilnahmen, haben großartig gekämpft und mehrheitlich eine neue Erfahrung gemacht. Die Organisatoren bekamen insgesamt positive Rückmeldungen. Dies ermutigt uns, eine Neuauflage zu wagen. Dann mit aktiverer Bekanntmachung und hoffentlich größerem Zuspruch.

Von Anfang an dominierten die Favoriten Martin Kapp und Edwin Fischer das Feld. Um den dritten Platz konkurrierten Wolfgang Beyer, Kay Löser und Frank Kapp. Die Entscheidung fiel in der letzten Runde. Martin Kapp musste sich gegen den Gornsdorfer Kay Löser mit einem Remis zufriedengeben. Das sicherte Edwin Fischer den Turniersieg dank besserer Wertung und Kay Löser Platz 3.


Blitz-Grand-Prix der USG Chemnitz

Bericht vom Monatsturnier Februar

Mario Mahn, 5.2.2026

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Im Februar auf dem Podest:
Hryhoriy Kruts, Robert Wetzel,
Wolfgang Beyer (v.l.n.r.).
Robert Wetzel zieht durch! Nach seinem Sieg im Januar-Turnier hat der Vorjahres-Gesamtsieger auch das zweite Monatsturnier dieses Jahres gewonnen. Und damit nicht genug: im Januar die 100 % noch knapp verpasst, war es diesmal soweit und dem Grün-Weißen gelang es zum 1. Mal, ausnahmslos alle Partien zu gewinnen! Dass Wetzel damit pro Monat 13 Wertungspunkte einfuhr und die Jahreswertung bereits mit 10 WP Vorsprung anführt, sei der Vollständigkeit halber ebenfalls noch erwähnt.

Gäbe es bei diesem Turnier eine Mannschaftswertung, läge indes Eiche Reichenbrand ganz vorn. Im Feld der erneut 14 Teilnehmer folgten alle drei „Eichen” Wetzel auf den Plätzen 2 bis 4, wobei Hryhoriy Kruts, zum 1. Mal überhaupt beim Turnier dabei, auf Anhieb mit aufs Siegerfoto durfte. Als Zweiter musste er sich nur dem Ersten geschlagen geben - und dass ausgerechnet gleich in der 1. der insgesamt 13 Runden.

Dritter wurde wie bereits im Januar Wolfgang Beyer, inzwischen Stammgast auf dem Treppchen, gefolgt von Sebastian Freiberg, der den starken Auftritt des Reichenbrander Trios abrundete. Er gab im direkten Duell u.a. dem punktgleichen Philipp Röder das Nachsehen, der sodann mit Rang 5 Vorlieb nehmen musste.

Das Monatsturnier März wird, wie schon seit längerem üblich, als Gemeinschaftsturnier mit dem Chemnitzer Blitz-Grand-Prix ausgetragen. In diesem Wettbewerb liegt nach 5 von 7 Runden übrigens Wolfgang Beyer in Front, vor Kay Kempe (CSC Aufbau) und Sören Klemp (Burgstädter SK). Die am 05.03.26 erzielten Wertungspunkte fließen dann zugleich in beide Turnierserien ein, was diese im wahrsten Sinne des Wortes doppelt wertvoll macht.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2025/26

Bericht von der 5. Runde

Mario Mahn, 29.1.2026

Turnierseite


Nahm Spitzenreiter Martin Kapp den
ersten (½) Punkt ab: Birger Watzke.
Martin Kapp bleibt Spitzenreiter bei der OCSM2526. In der 5. Runde verteidigte er seinen halben Punkt Vorsprung, nachdem er gegen Birger Watzke eine von Beginn an remisträchtige Partie entsprechend friedlich ausklingen ließ. Watzke wiederum zählt mit seinen 4,0 Punkten nun zum Ex-Stadtmeister-Verfolger-Quartett, dem nach jeweiligen Siegen des Weiteren Markus Gößler, Manfred Friedland und Stanislav Azimov angehören. Letzterer hatte am längsten zu kämpfen, ehe er nach knapp 4 Stunden harter Gegenwehr Hagen Schlegel niederrang.

Ausgerechnet an Brett 12, an dem sich insgesamt fast 160 Lebensjahre Schach einfanden, wurde Energie für die immerhin zweitlängste Partie des Abends aufgebracht, in der Rainer Kutscha nach einem Schnitzer Bernd Wollmanns schließlich das bessere Ende für sich hatte.

Im absoluten Top-Spiel der 6. Runde treffen mit Kapp und Gößler nicht nur Spitzenreiter und Titel-verteidiger sondern auch die Nummer 2 und 1 der Setzliste direkt aufeinander. Obwohl beide in den Vorjahren stets um den Titel mitspielten, hat es diese Begegnung noch nicht gegeben, was den Reiz dieser Premierenpartie sicherlich nochmals erhöht. Alle weitere Ex-Titelträger sitzen sich in den Duellen Azimov - Watzke und Hörr - Friedland an den Tischen 2 und 3 gegenüber, wobei die Partie Azimov - Watzke längst zu den Klassikern der Turniergeschichte zählt. Dabei endeten 7 der bisherigen 8 Vergleiche remis und der einzige Sieg ging 2017/ 18 an Azimov.

Noch häufiger allerdings war die Partie zwischen Mahn und Kutscha angesetzt. Am 26.02.26 werden sie ihre 11. gemeinsame OCSM-Partie bestreiten, wobei Kutscha in diesem internen Duell 6 : 4 führt.


17. Grand-Prix-Serie des Chemnitzer Schachverbandes

Bericht vom 5. Turnier beim TSV IFA Chemnitz

Andreas Schulze, 16.1.2026

Ergebnisse und Gesamtwertung



Kay Kempe, Edwin Fischer, Jörg Dölle (v.l.n.r.).
Auch dieses Jahr wurde das 5. Turnier des Chemnitzer Blitz-Grand-Prix wieder beim TSV IFA Chemnitz durchgeführt. Es haben 10 Schachspieler aus 6 Vereinen den Weg zum TSV IFA gefunden.

Edwin Fischer spielte souverän das Turnier zum Sieg und gab nur einen halben Punkt gegen den 3. der Blitz-Grand-Prix Serie Kay Kempe ab. Die weiteren Plätze wurden mit knappem Abstand hart umkämpft.

Das nächste Turnier der Blitz-Grand-Prix-Serie des CSV findet am 05.03.2026 bei der USG Chemnitz statt.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2025/26

Bericht von der 4. Runde

Mario Mahn, 15.1.2026

Turnierseite


Peter Höhne (1945 - 2026).
Zur ersten Runde im neuen Jahr hatte der Turnierleiter zunächst eine traurige Nachricht zu überbringen: Peter Höhne, seit 2011 regelmäßig bei der Chemnitzer Stadtmeisterschaft dabei, als stets angriffslustig agierender Haudegen jahrelang erst bei IFA Chemnitz, dann in der SG Hohndorf sowie bis zuletzt auf zahllosen Turnieren aktiv, war Anfang der Woche im Alter von 80 Jahren verstorben. Das OCSM-Feld gedachte einem großen Kämpfer, der trotz seiner krankheitsbedingten Einschränkungen unverdrossen seiner großen Leidenschaft, dem Schachspiel, nachgegangen war.

Sportlich endete der Abend mit der deutlich längsten Partie - eher wenig überraschend - an Brett 1, wo sich Martin Kapp und Matthias Hörr einen großen Fight lieferten. Im Dame + Turm-Endspiel behielt Kapps Mehrbauer letztlich die Oberhand und die „Eiche” damit als nunmehr Einziger verlustpunktfrei die Führung im Gesamtklassement. 4 Runden, 4 Punkte - das gab es in der Turnierhistorie durchaus häufiger. Gut 80 % mit dieser Zwischenbilanz wurden am Ende Stadtmeister....

Die ersten Verfolger, darunter Titelverteidiger Markus Gößler im Duell mit Birger Watzke, teilten den Punkt ebenso wie Stanislav Azimov und Julian Rösch. Während Watzke mit 3,5 Zählen gleichfalls allein unterwegs ist, warten danach 7 Akteure darauf, den Anschluss nach oben wiederherzustellen.

Selten lag eine Ansetzung so klar auf der Hand wie jene zwischen Watzke und Kapp, die sich in der 5. Runde bereits in knapp 2 Wochen am Spitzenbrett gegenübersitzen werden. Zweimal trafen beide während einer OCSM bisher aufeinander und mit 1,5 : 0,5 hat Kapp die Nase vorn. Aber u.a. auch das USG-Jugend-Duell Friedland - Li oder die Partie Gößler gegen Beyer darf mit Spannung erwartet werden. Letzterer erzielte gegen den zweifachen Stadtmeister im Vorjahr immerhin ein Remis.


Blitz-Grand-Prix der USG Chemnitz

Bericht vom Monatsturnier Januar

Mario Mahn, 8.1.2026

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Im Januar auf dem Podest:
Nazar Batechko, Robert Wetzel,
Wolfgang Beyer (v.l.n.r.).
Neue Teilnehmer, neue Partien - und ein Neuer auf dem Podest. So startete der USG-Blitz-Grand-Prix ins neue Jahr!

Trotz solch winterlicher Bedingungen wie lange nicht fanden sich 14 Blitzer in der TU-Mensa ein, darunter mit Sebastian Freiberg, Eliah Kelterborn, Yuliana Minaieva und Nazar Batechko vier Premieren-Teilnehmer, die mit insgesamt 32 (52) Punkten für eine große Bereicherung sorgten.

Das starke Auftreten der beiden ukrainischen Schachfreunde gipfelte darin, dass deren direktes Aufeinandertreffen just in der 13. und letzten Runde über Platz 2 (!) entschied, den bis dahin Minaieva innehatte. Batechko setzte sich schließlich durch und errang damit seine ersten 11 Wer-tungspunkte (WP), Minaieva immerhin noch 9.

Ganz vorn indes nichts Neues. Seit Februar 2025 ist Platz 1 der Gesamtwertung stets mit nur einem Namen besetzt: Robert Wetzel. Und daran änderte sich auch zum Jahresauftakt nichts. Fast wäre dem Niederwiesaer sogar zum 1. Mal die 100-%-ige Punktausbeute gelungen, doch, apropos..., just in der Schlussrunde nahm ihm Ulrich Hofmarksrichter doch noch einen halben Zähler ab.

Ebenfalls wieder aufs Podest stieg Wolfgang Beyer. Wie schon zuletzt (2024, 2025) wurde die „Eiche” auch im Januar 2026 Dritter, punktgleich mit Minaieva und Philipp Röder, die er beide im direkten Duell besiegen konnte.

Der Einstand des erst 12-Jährigen Eliah Kelterborn konnte sich ebenfalls sehen lassen. Mit 6 Punkten belegte er Platz 8 und erhielt dafür noch 5 Wertungspunkte. Mit Siegen u.a. über Frank Schröder oder seinen Trainer Rainer Kutscha setzte er durchaus Achtungszeichen. Und Sebastian Freiberg als Zehnter gelang es u.a. Batechko ein Remis abzutrotzen.

Nun wieder wie gewohnt geht es stets am ersten Donnerstag im Monat weiter, also am 5. Februar.